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Auch heuer finden wieder die Bayreuther Gespräche statt. Zum 21. Mal seit 2005 befasst sich die Dialogreihe mit den gesellschaftlichen Themen der Erinnerungskultur ausgehend von der pädagogischen Arbeit im Leuschner-Zentrum und der Städtischen Leuschner-Gedenkstätte.

Diesmal steht im Zentrum der Erinnerungsarbeit der Leuschner-Stiftung die Verbindung zwischen den Bayreuther Festspielen und der Arbeiterbewegung. Es wird ausgehend von den Kulturvereinen der frühen Arbeiterbewegung ab 1890, dabei auch die musikalische Entwicklung Leuschners in seinen Jugendjahren in der Bayreuther Gewerkschaft und den Kulturvereinen der Arbeiterinnen und Arbeiter. Ein spannendes Kapitel ist dabei auch die Erneuerung und Entstehung der Bayreuther Festspiele ab 1951. Die Rolle der bayerischen Gewerkschaften bei deren politischen Durchsetzung und Finanzierung wird mit Originalquellen belegt. Die Kunsthistorikerin Ursula Leibinger-Hasibether wird besondere Beispiele der eigenen Erlebnisse in der publizistischen Begleitung der Festspiele zum Vortrag bringen. Eine kleine Erinnerungsschrift zum Thema wird mit Bildern vorgestellt und mit dem Direktor des Richard-Wagner-Museums wird im Dialog über Wagners Musik und das Verhältnis zur deutschen Arbeiterbewegung ein Gedankenaustausch stattfinden.

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